Funktionsmodul Logikfunktion

Grundschema:

EingangsvariableAusgangsvariable
Freigabe LogikfunktionErgebnis
digitale Eingangsvariableninverses Ergebnis

Einfache Funktionsbeschreibung:

UND- Funktion:Ausgang = EIN nur wenn alle Eingänge EIN sind.
ODER- Funktion:Ausgang = EIN wenn mindestens ein Eingang EIN ist.
FLIP FLOP- Funktion:Ausgang = Speichert den Zustand der Eingänge

Besonderheiten:

  • Nachdem die Funktion in die Funktionsliste eingetragen wurde, ist die Angabe der Anzahl der Digitaleingänge möglich. Es müssen also nicht alle sechs Eingänge belegt werden.
  • Die FLIP FLOP- Funktion (auch Halteschaltung genannt) arbeitet nach folgender Formel:
  • Ausgang = dauernd EIN, wenn mindestens einer der Eingänge E1, E3, E5 auf EIN gesetzt wurde (Halteschaltung setzen), auch wenn der Eingang danach wieder abfällt (Set-Impuls).
  • Ausgang = dauernd AUS, wenn mindestens einer der Eingänge E2, E4, E6 auf EIN gesetzt wurde (Halteschaltung löschen). Der “Löschen”- Befehl ist dominant. Es ist also kein Setzen möglich, während ein Löscheingang EIN ist (Reset-Impuls).
  • Es steht auch die Funktion “AUS” zur Verfügung. Damit wird die Funktion auf einfachem Wege inaktiv. Am direkten Ausgang steht der Zustand AUS an und am inversen der Zustand EIN.
  • Neben dem direkten Ausgang ist auch die inverse Ausgangsfunktion verfügbar.
  • Wird das Modul über die Freigabe gesperrt, steht sowohl am direkten als auch am inversen Ausgang AUS an.

Beispiel:

Aus den beiden Thermostatfunktionen “Vergleich_1” und “Vergleich_2” soll bei Ansprechen von einer der beiden (ODER- Funktion) eine Freigabe des Heizkreises erreicht werden. Beim Aufruf der Funktion wurde bereits die Zahl der Eingangsvariablen mit zwei festgelegt. Im Submenü EINGANGSVARIABLE ist folgende Parametrierung vorzunehmen:

EINGANGSVARIABLE 1:
Quelle: VERGL.1 Die Eingangsvariable 1 ist der Ausgang der Thermostat-
1 : WA > WB + diff funktion VERGL.1
Modus: normal Übernahme des normalen Ausgangsstatus des Moduls
Status: EIN mit dem momentanen Status EIN
EINGANGSVARIABLE 2:
Quelle: VERGL.2 Die Eingangsvariable 2 ist der Ausgang der Thermostat-
1 : WA > WB + diff funktion VERGL.2
Modus: normal Übernahme des normalen Ausgangsstatus des Moduls
Status: AUS mit dem momentanen Status AUS

Die Funktion bildet daher als Ausgangsvariable den Befehl EIN. Als Eingangsvariable erlaubt sie nun in der Funktion Heizkreisregler die Freigabe der Pumpe, wenn entweder das “Kessel-”, oder das “Pufferthermostat” die erforderliche Temperatur überschritten hat.

Wertetabelle anhand zweier Eingänge + Freigabe:

uvr1611/funktionen/logikfunktion.txt · Zuletzt geändert: 10/10/2011 08:50 (Externe Bearbeitung)
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