| Eingangsvariable | Ausgangsvariable |
|---|---|
| Freigabe Wärmemengenzähler | aktuelle Leistung |
| Vorlauftemperatur = T.vorl | Zählerstand Kilowattstunden |
| Rücklauftemperatur = T.rückl | Zählerstand Megawattstunden |
| Volumenstrom = VS | |
| Zählerrücksetzung |
Berechnung der Wärmeleistung sowie der Wärmemenge über Temperaturdifferenz und Volumenstrom unter Berücksichtigung des Frostschutzanteiles des Wärmeträgers.
Der Zählerstand wird alle 6 Stunden in den internen Speicher geschrieben, geht jedoch beim Laden neuer Funktionsdaten (WE laden, SIKO laden, Datentransfer vom Bootloader) verloren!
Während des Kalibriervorganges ist es sehr wichtig, dass beide Sensoren (Vor- und Rücklauf) gleiche Temperaturen messen. Dazu werden beide Sensorspitzen mit einem Stück Klebeband oder Draht zusammengebunden. Weiters sollten beide Sensoren bereits mit den späteren Leitungsverlängerungen ausgestattet sein. Bei der Verwendung des Kollektorfühlers ist etwa die erforderliche Leitungslänge abzuschätzen und einzubinden. Zusätzlich sind zwei Gefäße (> 1 Liter) vorzubereiten, eines davon wird mit Kaltwasser < 20°C und das andere mit Heißwasser > 60°C befüllt.
| Displayausgabe | Erklärung |
|---|---|
| ZAEHLER- | |
| RUECKSETZEN: nein | Rücksetzen der Wärmemenge |
| WAERMEMENGE: | |
| 123.4 kWh | gesamte Wärmemenge in kWh |
| KALIBRIERUNG | |
| STARTEN: nein | Startbefehl für den Kalibriervorgang |
| Status: UNKALIBRIERT | der Wärmemengenzähler ist noch nicht kalibriert |
| UNTERE: 80.00 °C | Nach dem Kalibrieren werden hier die durch den |
| KALIBRIERTEMPERATUR | Kalibriervorgang gemessenen Temperaturen angezeigt |
| OBERE: 10.00 °C | |
| UNTERE: 0.34 °C | Nach dem Kalibrieren werden hier die durch den |
| DIFFERENZ | Kalibriervorgang gemessenen Fühlerdifferenzen angezeigt |
| OBERE: 0.56 °C | |
| ZAEHLER: 60 Sek | Sekundenzähler (erscheint nur beim Kalibrieren) |
Der Kalibriervorgang wird über “STARTEN ja” gestartet und die Sensoren in das heiße Wasser getaucht. Sobald an beiden Sensoren (Tvorl und Trückl) stabile Temperaturen gemessen werden, läuft ein Zähler am Ende des Servicemenüs von 60 Sekunden herunter. Nach Ablauf der Zeit sollte ein entsprechender Messwert erscheinen. Liegt dieser über 50°C,
neben dem Messwert die erste erfolgreiche Kalibrierung an. Wird dieser Wert nicht erreicht, startet der Zähler immer wieder, bis die erforderliche Temperatur auftritt!
Nach der ersten erfolgreichen Kalibrierung werden die Sensoren in das Kaltwasser getaucht. Der Computer wiederholt den Vorgang. Bei einem Messwert < 25°C erscheint der Messwert in Verbindung mit einem
und als Status erscheint “KALIBRIERT”.
Durch die gleichzeitige Messung zweier unterschiedlicher Temperaturen mit beiden Sensoren kann der Computer die Abweichung der Sensoren zueinander berechnen und in Zukunft als Korrekturfaktor in die Wärmemengenberechnung mit einbeziehen.
| Displayausgabe | Erklärung |
|---|---|
| BEZ.: WMZ.1 | |
| EINGANGSVARIABLE: | |
| SERVICEMENUE: | |
| Status: KALIBRIERT | |
| FROSTSCHUTZ: 45 % | Angabe des Frostschutzanteils in % |
| T.vorl.: 62.4 °C | die Vorlauftemperatur beträgt 62,4 °C |
| T.rückl.: 53.1 °C | die Rücklauftemperatur beträgt 53,1°C |
| DIFF: 9.3 K | die errechnete Differenz aus VL und RL beträgt 9,3 K |
| DURCHFL: 372 l/h | der momentane Durchfluss beträgt 372 l/h |
| LEISTUNG: 3.82 kW | die momentane Leistung beträgt 3,82 kW: |
| WAERMEMENGE: | |
| 19 834.6 kWh | die gesamte Wärmemenge beträgt 19.834,6 kWh |