Dieser darf nur von einem Fachmann nach den einschlägigen örtlichen bzw. ÖVE- Richtlinien erfolgen. Die Sensorleitungen dürfen nicht mit der Netzspannung zusammen in einem Kabel geführt werden (Norm, Vorschrift). In einem gemeinsamen Kabelkanal ist für die geeignete Abschirmung zu sorgen.
Als Schutz vor Blitzschäden muss die Anlage den Vorschriften entsprechend geerdet sein. Sensorausfälle durch Gewitter bzw. durch elektrostatische Ladung sind meistens auf fehlende Erdung zurückzuführen.
Lange eng nebeneinander verlegte Kabelkanäle für Netz- und Sensorleitungen führen dazu, dass Störungen vom Netz in die Sensorleitungen einstreuen. Wenn keine schnellen Signale (z.B.: Ultraschnelle Sensor) übertragen werden, können diese Störungen mit Hilfe der Mittelwertbildung der Sensoreingänge herausgefiltert werden. Es wird dennoch ein Mindestabstand von 10 cm zwischen beiden Kabelkanälen empfohlen.
Arbeiten im Inneren der Konsole dürfen nur spannungslos erfolgen. Beim Zusammenbau des Gerätes unter Spannung ist eine Beschädigung möglich.
Alle Fühler und Pumpen bzw. Ventile sind entsprechend ihrer Nummerierung im ausgewählten Schema anzuklemmen. Im Netzspannungsbereich sind mit Ausnahme der Zuleitung Querschnitte von 1 - 1,5² feindrähtig empfehlenswert. Für die Schutzleiter steht eine Klemmleiste oberhalb der Durchführungen zu Verfügung. Diese lässt sich als Erleichterung während der Klemmarbeiten entfernen. Alle Kabel können sofort nach der jeweiligen Klemmung mit einer Rastkralle (= Zugentlastung) fixiert werden. Ein Entfernen von Rastkrallen ist nur mehr mittels Seitenschneider möglich, weshalb etwas mehr Teile als benötigt beigelegt wurden. Nach der Fertigstellung aller netzseitigen Verbindungen (ohne Schutzleiter) wird die Schutzleiterleiste eingelegt und die restlichen (Schutzleiter-) Verbindungen hergestellt.
Allen Sensoren steht an der Schutzkleinspannungsseite nur ein gemeinsamer Masseanschluss (GND) zu Verfügung. Es befindet sich daher in der Konsole rechts oben eine Masseleiste, zu der vor der Klemmung der Sensoren eine Verbindung gelegt werden muss.
Für Sensorleitungen reicht ein Querschnitt von 0,75² aus. Ein Pol dieser Leitungen wird auf der rechten Konsolenseite durch den Kabelkanal und die Brücke zur entsprechenden Klemme verlegt, der zweite Pol auf die Masseleiste rechts oben.
Im Gerät sind für ein Zusatzrelaismodul zwei Klemmen (HiRel 1 und 2) vorgesehen. Durch diese können gemeinsam mit +12 V über das HiRel1611 die Erweiterungsausgänge A12 und A13 aufgebaut werden (an der Stelle “Slot 1”). Die Relaiskontakte sind potentialfrei, wobei werksseitig beide Wurzeln verbunden sind. Durch Aufbohren des Loches zwischen den beiden Relais auf mindestens 6 mm Durchmesser wird das Potential beider Ausgänge gegeneinander noch einmal normgerecht getrennt.
Achtung
Der Ausgang A5 ist potentialfrei - also nicht mit der Netzspannung verbunden.
Slot 1 ist für das Relaismodul für zwei weitere Ausgänge (A12, 13) vorgesehen.