Problembehandlung

  • Der Bootloader BL‑NET wird bei “Test IP“ von Winsol nicht erkannt.
  1. Für die Kommunikation über Ethernet muss der Bootloader mit dem CAN-Bus verbunden sein oder mit einem 12V Netzteil (Sonderzubehör CAN-NT) über die CAN-Schnittstelle versorgt werden.
  2. Stellen Sie sicher, dass der Bootloader über Ethernet mit dem PC bzw. LAN-Netzwerk verbunden ist. Eine bestehende Verbindung über Ethernet wird durch eine grüne LED im ovalen Fenster an der Unterseite des Bootloader signalisiert. Für eine direkte Verbindung mit dem PC muss ein ausgekreuztes Netzwerkkabel verwendet werden.
  3. Bei einer direkten Verbindung von BL-NET und PC über Ethernet muss dem PC eine feste IP- Adresse zugewiesen sein. Verfügt der PC über WLAN (drahtloses Netzwerk), muss sichergestellt werden, dass sich der netzwerkbezogene Teil der IP-Adresse vom WLAN unterscheidet.
  4. Prüfen Sie die Ethernetkonfiguration des BL‑NET (siehe Kapitel „Einbinden des BL‑NET in ein LAN-Netzwerk“) und notieren Sie sich die IP-Adresse und den TA‑Port des Bootloader.
  5. Stellen Sie sicher, dass im Setup von Winsol die IP-Adresse und der TA-Port des Bootloader eingestellt sind.
  6. “Test IP“ erneut ausführen. Beachten Sie dabei den angezeigten Status des Port.
    1. C.N.A.
      Wenn die Schnittstelle bereits von einer anderen Anwendung verwendet wird, muss diese Anwendung beendet werden um mit dem Bootloader kommunizieren zu können. Auf die Schnittstelle können niemals mehrere Anwendungen gleichzeitig zugreifen.


  • Der Bootloader wird bei “Test Com“ von Winsol nicht erkannt.
  1. Stellen Sie sicher, dass der Bootloader über USB mit dem PC verbunden ist.
  2. Prüfen Sie im Gerätemanager von Windows, ob der USB- Treiber korrekt installiert wurde
    (Geräte-Manager → Anschlüsse (COM und LPT))
    . In diesem Fall scheint dessen virtueller COM- Port in der Liste als “USB Serial Port“ auf.
    1. Ist der Treiber noch nicht korrekt installiert, führen Sie die Installation erneut durch (siehe Kapitel “USB- Treiber \ Installation“).
    2. Falls dem Treiber ein COM- Port zugewiesen ist, der von Winsol bzw. Memory Manager nicht unterstützt wird (z.B. “USB Serial Port (COM12)“), ändern Sie diese Einstellung (siehe Kapitel “USB- Treiber \ Virtuellen COM- Port konfigurieren“).
  3. Führen Sie “Test Com“ erneut aus. Beachten Sie dabei den angezeigten Status des COM- Port, der dem USB- Treiber zugewiesen ist.
    1. C.N.A.
      Wenn die Schnittstelle bereits von einer anderen Anwendung verwendet wird, muss diese Anwendung beendet werden um mit dem Bootloader kommunizieren zu können. Auf die Schnittstelle können niemals mehrere Anwendungen gleichzeitig zugreifen.
  4. Wenn keine Regelung mit dem BL‑NET verbunden ist, muss diesem für die Spannungsversorgung eine 9V-Batterie eingesetzt sein.
  5. Ist der Bootloader mit mindestens einer Regelung verbunden, prüfen Sie die Datenübertragung von der Regelung zum Bootloader (siehe nächsten Punkt).


  • Die Datenübertragung von der Regelung zum Bootloader funktioniert nicht. (Im Display von Winsol werden keine Messwerte angezeigt.)
  1. Stellen Sie sicher, dass der Bootloader über die Datenleitung DL mit der Regelung verbunden ist.
  2. Prüfen Sie die Verdrahtung der Datenleitung und beachten Sie dabei deren Polarität.
  3. An der Regelung UVR1611 muss die Datenausgabe aktiviert sein (Ausgang 14 als Datenleitung definiert).
  4. Falls zwei Regelungen mit dem Bootloader erfasst werden, prüfen Sie die Datenverbindungen einzeln um das Problem einzugrenzen. Dazu klemmen Sie jeweils die Datenleitung an einer der beiden Regelungen ab. Es ist dabei wichtig, die Datenleitung direkt an der Regelung abzuklemmen und nicht am Dateneingang des BL‑NET, da Sie nur so aussagekräftige Ergebnisse erhalten!
    1. Funktioniert die Datenübertragung mit beiden Regelungen einzeln, liegen als Fehlerursache gegenseitige Fehlereinstreuungen der beiden Datenleitungen vor. In diesem Fall müssen die beiden Leitungen getrennt verlegt oder zumindest eine Datenleitung in einem geschirmten Kabel geführt werden.
  5. Um die Fehlerursache bei der Datenübertragung einer einzelnen Datenleitung einzugrenzen, führen Sie diese versuchsweise über ein kurzes Kabel (< 1 Meter) durch.
    1. Funktioniert die Datenübertragung über das kurze Kabel, liegen als Fehlerursache Fehlereinstreuungen durch eine externe Störquelle in die Datenleitung vor. In diesem Fall muss die Datenleitung anders verlegt oder ein geschirmtes Kabel verwendet werden.
  6. Sollte trotz Überprüfung aller angeführten Punkte weiterhin ein Fehlverhalten vorliegen, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler. Die Fehlerursache kann aber nur mit einer genauen Fehlerbeschreibung gefunden werden!


  • Die Daten werden mit einem falschen Zeitstempel (Datum, Uhrzeit) aufgezeichnet.
  1. Da beim Datenlogging von UVR1611 oder UVR61-3 der Zeitstempel von der Regelung generiert wird, muss in diesem Fall die Zeitangabe an der Regelung korrigiert werden.
    Achtung: Um eine höhere Zeitauflösung gewährleisten zu können, synchronisiert sich der Bootloader bei Inbetriebnahme bzw. einmal täglich mit der Regelung und aktualisiert den Zeitstempel in Folge selbst intern. Daher muss der Bootloader nach Änderung der Zeiteinstellungen an der Regelung für einige Sekunden stromlos gemacht werden (DL abziehen), damit er sich nach dem Neustart sofort synchronisiert.
  2. Beim Datenlogging von Regelungen ohne interne Uhrzeit wird die Uhrzeit des PC bzw. der Zeitpunkt, zu dem der Bootloader von der Regelung abgeklemmt wurde herangezogen, um den aufgezeichneten Daten die Zeit zuzuordnen.
winsol/problembehandlung.txt · Zuletzt geändert: 10/10/2011 08:46 (Externe Bearbeitung)
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